Die deutsche Teilung hat in Sachsen-Anhalt tiefe Spuren hinterlassen. Eine Folge über Grenzerfahrung, Brüche und Aufarbeitung. Und die Frage: Wie wachsen wir zusammen? Im Podcast diskutieren die Moderatorinnen über die verschiedenen Perspektiven, unterhalten sich mit Forschenden, Menschen vor Ort und Philosophen - u. a. mit unserem Akteur Dr. Rainer Totzke - und suchen nach Antworten auf die Fragen: Sind wir ungleich vereint?
In Serkowitz, einem Stadtteil Radebeuls, fand vor fast fünfzehn Jahren das erste und einzige Lügenmuseum ein prekäres Domizil. Es pflegt Erinnerungskultur und führt den Underground der DDR in der Bundesrepublik fort. Mittlerweile wehrt sich die eigenwillige Institution gegen ein Räumungsbegehren der Stadt. Ein Essay unseres Akteurs Dr. Fabian Schwitter
Zu seinem philosophischen Impuls im Rahmen des Projekts «fragil» des Bunds bildender Künstlerinnen und Künstler Leipzig e. V. hat unser Akteur Dr. Fabian Schwitter einen Bericht verfasst.
Rainer Totzke setzt seinen Spaziergang durch seine Herkunftsstadt fort. Zwischen VIP-Kiosk, Stasi-Kreisdienststelle und vietnamesischem Restaurant spürt er dem Schreiben in und von einer osdeutschen Kleinstadt nach – in der unerschütterlichen Hoffnung, die Wahrheit über Schönebeck und sich selbst zu sagen. Ein Essay unseres Akteurs Dr. Rainer Totzke auf der Seite "Feuilleton F." unseres Akteurs Dr. Fabian Schwitter
Mit den Romanen des Schönebecker Schriftstellers Erik Neutsch im Handgepäck und Didier Eribons «Rückkehr nach Reims» im Kopf reist Rainer Totzke, inzwischen Schriftsteller in Leipzig, zurück in seine Herkunftsstadt. Auf einem Spaziergang zu den Orten seines früheren Lebens spürt er dem Schreiben in und von einer ostdeutschen Kleinstadt nach – in der unerschütterlichen Hoffnung, die Wahrheit über Schönebeck und sich selbst zu sagen. Ein Essay unseres Akteurs Dr. Rainer Totzke auf der Seite "Feuilleton F." unseres Akteurs Dr. Fabian Schwitter
Mit der Wende konvergieren die Geschichte der Schweiz und die Geschichte Ostdeutschlands. Breitet sich der Rechtspopulismus auch hüben wie drüben aus, gibt es dennoch wesentliche Unterschiede. Ein Bild der Schweiz als folkloristisches Museum ökonomischer Profiteur:innen etabliert sich. Im Osten hält die Selbstfindung an.. Ein Essay unseres Akteurs Dr. Fabian Schwitter
Die Kirchenruine St. Gangolf von Pobles symbolisiert den Niedergang der ostdeutschen Dörfer. Fast vergessen ist die reichhaltige Kulturgeschichte eines Dorfs, das nicht zuletzt mit dem Namen Nietzsche verbunden ist. Der Heimatverein und der Kunstverein Kaisersaschern bemühen sich um die Wiederbelebung des Dorfs und seines Erbes. Ein Essay unseres Akteurs Dr. Fabian Schwitter
Der Polemik zuliebe aufs Ganze zu gehen, ist bisweilen ein Vergnügen. Und weil Meinungsstärke zur Abwechslung ihre Berechtigung hat, steckt das Glück in einem gepfefferten Text über amerikanischen Neoliberalismus und leere DDR-Regale. Da eine Auseinandersetzung mit solchen Themen, so sie denn nicht nur polemisch, sondern auch informativ sein soll, jederzeit auszuufern droht, kommt der Text in zwei Teilen. Ein Essay unseres Akteurs Dr. Fabian Schwitter
Wie sähe unsere Welt aus, wenn Kunst und Philosophie nicht getrennt wären – sondern gemeinsam Fragen stellten? Wenn Kinder, Künstlerinnen und Studierende nebeneinander über Wahrheit, Schönheit oder Gerechtigkeit nachdenken könnten? - Ein schöner Bericht über unser Festival auf leipzig-leben.de!
Für Schulklassen aller Altersstufen gibt es ein umfangreiches Vorlesungs- und Workshopprogramm, das bereits nahezu ausgebucht ist. Noch sind drei Angebote offen:
20.11.2025, 9:00-10:30 Uhr: Interaktive Vorlesung "Chrome und Kunst: Zur künstlerischen Wiederaneignung der Straßen" für die Klassen 9-12 - im Haus des Buches/Literaturhaus Leipzig 21.11.2025, 9:00-11:00 Uhr: Workshop 11 "Dem wahrnehmenden Hören Gestalt geben" für die Klassen 9-10 - in der Halle 14 auf dem Gelände der Leipziger Baumwollspinnerei 21.11.2025, 11:30-13:30 Uhr: Workshop 14 "Out of Shape: (Denk-)Formen bewegen und Spielräume durchleuchten" für die Klassen 7-10 - in der Galerie für Zeitgenössische Kunst